Sport

The clash of the ashes. Der irische Traditionssport Hurling ist längst in Berlin angekommen

The clash of the ashes. Der irische Traditionssport Hurling ist längst in Berlin angekommen

Das Visier vom Helm ist runtergeklappt, seit 2011 ist das Pflicht. Der Schläger liegt locker in der rechten Hand, er nimmt den Ball, der hier Sliotar heißt, in vollem Lauf mit der breiten Schaufel, Bas genannt, vom holprigen Rasen auf, er lässt den Ball ein-, zweimal auftropfen, dann holt er schwungvoll zum Schlag Richtung gegnerisches The clash of the ashes. Der irische Traditionssport Hurling ist längst in Berlin angekommen weiterlesen

Defensive Riegeltaktik. Einschusslöcher am Kneipentresen: Der Berliner Fußballklub Minerva begeht sein 125. Jubiläum

Defensive Riegeltaktik. Einschusslöcher am Kneipentresen: Der Berliner Fußballklub Minerva begeht sein 125. Jubiläum

Schild links, Speer rechts – die römische Göttin Minerva zeigt sich gleichzeitig abwehr- und angriffsbereit. Sie galt unter anderem als Meisterin der taktischen Kriegführung. Dass klar im Vorteil ist, wer ihren Schutz genießt, wussten im vorvergangenen Jahrhundert einige Pennäler, die sich nach der Paukerei in der 5. Realschule in der Stephanstraße in Berlin-Moabit mit einem Defensive Riegeltaktik. Einschusslöcher am Kneipentresen: Der Berliner Fußballklub Minerva begeht sein 125. Jubiläum weiterlesen

Hinter der Mallinie. Heidelberger Lokalrivalen kämpften in Berlin um den deutschen Meistertitel im Rugby

Hinter der Mallinie. Heidelberger Lokalrivalen kämpften in Berlin um den deutschen Meistertitel im Rugby

»Rudern Sie gelegentlich?« Elmar Heimpel wirkte kurz verdutzt, antwortete aber schlagfertig: »Nur an der Rudermaschine.« Der 25jährige ist bei der Rudergesellschaft Heidelberg (RGH) Kapitän der Rugbyabteilung. Als der Neckar zugefroren war, sollen rudernde Heidelberger Studenten dem rustikalen Sport verfallen sein, besagt die Legende. Seit 1919 raufen Spieler bei der RGH um das Ei, beim ältesten Hinter der Mallinie. Heidelberger Lokalrivalen kämpften in Berlin um den deutschen Meistertitel im Rugby weiterlesen

Unteres Drittel. So viel Tradition und nicht mal Mittelmaß: Eindrücke vom Saisonabschluss des FK Austria Wien

Unteres Drittel. So viel Tradition und nicht mal Mittelmaß: Eindrücke vom Saisonabschluss des FK Austria Wien

Tiefe Verbundenheit mit dem Fußballerstligisten FK Austria Wien haben der Chef der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ), Christian Kern, und der designierte Chef des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB), Wolfgang Katzian, gemeinsam. Kern war Aufsichtsratsmitglied, bis er im Mai 2016 für anderthalb Jahre Bundeskanzler der Alpenrepublik wurde. Katzian ist Langzeitpräsident des Vereins (seit Anfang 2007). Solch prominente »eingefleischte Unteres Drittel. So viel Tradition und nicht mal Mittelmaß: Eindrücke vom Saisonabschluss des FK Austria Wien weiterlesen

SC Riessersee am Abgrund. Der frühere Eishockeyserienmeister verzichtet auf die Lizenz für die DEL2 und fällt in die Oberliga Süd – oder tiefer

SC Riessersee am Abgrund. Der frühere Eishockeyserienmeister verzichtet auf die Lizenz für die DEL2 und fällt in die Oberliga Süd – oder tiefer

Udo Weisenburger, Geschäftsführer des Eishockeyklubs SC Riessersee aus dem oberbayerischen Garmisch-Partenkirchen, zog abrupt die Reißleine. In einem „Offenen Brief“ gab er am vergangenen Mittwochnachmittag den „freiwilligen Verzicht auf den Verbleib in der DEL2 und Konsolidierung im Spielbetrieb der Oberliga Süd“ hoch emotional bekannt. Grund: Finanzielle Altlasten, nicht bezahlte Spielergehälter und ungültige Sponsorenverträge. Als Hauptschuldigen für SC Riessersee am Abgrund. Der frühere Eishockeyserienmeister verzichtet auf die Lizenz für die DEL2 und fällt in die Oberliga Süd – oder tiefer weiterlesen

Der Blick nach oben. Der frühere Handballserienmeister TV Großwallstadt kämpft sich aus der Drittklassigkeit

Der Blick nach oben. Der frühere Handballserienmeister TV Großwallstadt kämpft sich aus der Drittklassigkeit

Der Turnverein Großwallstadt 1888 war einst die Topadresse im westdeutschen Handballsport. Ein Serienmeister aus dem ländlichen bayerischen Untermain, zwischen Aschaffenburg und Darmstadt gelegen. Seit 1925 hat der TVG seine Handballabteilung. Die Trophäensammlung in den Vereinsvitrinen stammt vor allem aus den 1970er und 1980er Jahren: sieben deutsche Meisterschaften, vier Pokalsiege und fünf internationale Titel. 1980 war Der Blick nach oben. Der frühere Handballserienmeister TV Großwallstadt kämpft sich aus der Drittklassigkeit weiterlesen

»Ama Zwee« ist autark. Übliche Sportgarderobe, früher Feierabend: Die Amateurfußballer von Hertha BSC vor dem Saisonfinale

»Ama Zwee« ist autark. Übliche Sportgarderobe, früher Feierabend: Die Amateurfußballer von Hertha BSC vor dem Saisonfinale

Sonntag, 10.15 Uhr – eine Anstoßzeit wie bei den B-Junioren. Wir sind aber bei den Männern, bei der dritten Garnitur von Hertha BSC, den Amateuren II. In der achten Liga, der Berliner Bezirksliga, hatten die am vergangenen Sonntag (25. Spieltag) den FC Internationale II zu Gast, ein Team aus dem Mittelfeld der Tabelle. Mit der »Ama Zwee« ist autark. Übliche Sportgarderobe, früher Feierabend: Die Amateurfußballer von Hertha BSC vor dem Saisonfinale weiterlesen

Der Musterverein. Türkiyemspor Berlin: Deutschlands bekanntester migrantischer Fußballklub feiert sein 40jähriges Jubiläum

Der Musterverein. Türkiyemspor Berlin: Deutschlands bekanntester migrantischer Fußballklub feiert sein 40jähriges Jubiläum

Lars Mrosko, 40, Trainer von Türkiyemspor Berlin, springt aus seinem Klappstuhl am Spielfeldrand, seine Stimme überschlägt sich fast: »Maaan, geht doch mal entgegen!« Rückstand, 1:2, kurz vor der Halbzeitpause im heimischen Stadion in Kreuzberg. Bis 2010 hieß es Katzbachstadion (nach einer Schlacht in Schlesien gegen Napoleon), nun heißt es Willy-Kressmann-Stadion (nach einem früheren SPD-Bezirksbürgermeister ). Der Musterverein. Türkiyemspor Berlin: Deutschlands bekanntester migrantischer Fußballklub feiert sein 40jähriges Jubiläum weiterlesen

Gegen den Trend. Zoff bei Hertha BSC: Geschäftsführung und Ultras haben sich (fast) nichts mehr zu sagen

Gegen den Trend. Zoff bei Hertha BSC: Geschäftsführung und Ultras haben sich (fast) nichts mehr zu sagen

Der Hauptstadtklub Hertha BSC hat ein Fanproblem. Nein, keine Scharmützel vorm Stadion mit gegnerischen Cliquen, keine homophoben Transparente an der Balustrade und auch keine verbotene Bengalo-Show in der Ostkurve des Olympiastadions. Die Dinge liegen anders: Die aktive Fanszene von Hertha muckt gegen die Geschäftsführung des eigenen Vereins auf. Die zeige nämlich seit Jahren keine Dialogbereitschaft Gegen den Trend. Zoff bei Hertha BSC: Geschäftsführung und Ultras haben sich (fast) nichts mehr zu sagen weiterlesen

»Der Verband ist in der Pflicht«. Der Österreichische Skiverband steht unter Druck: Ehemalige Rennläuferinnen berichten von Vergewaltigungen. Ein Gespräch mit Rosa Diketmüller

»Der Verband ist in der Pflicht«. Der Österreichische Skiverband steht unter Druck: Ehemalige Rennläuferinnen berichten von Vergewaltigungen. Ein Gespräch mit Rosa Diketmüller

Vor den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang geriet vor allem der Österreichische Skiverband ÖSV wegen des Vorwurfs sexualisierter Gewalt gegen Athletinnen in die Kritik. Im Zentrum stehen der frühere Erfolgstrainer Karl »Charly« Kahr, der nun seinerseits eineehemalige Skirennläuferin wegen übler Nachrede verklagt hat, aber auch die verstorbene Skilegende Anton »Toni« Sailer. Sportminister Heinz-Christian Strache von der FPÖ »Der Verband ist in der Pflicht«. Der Österreichische Skiverband steht unter Druck: Ehemalige Rennläuferinnen berichten von Vergewaltigungen. Ein Gespräch mit Rosa Diketmüller weiterlesen