Sport

Dorfklub war gestern. Klassenziel Play-offs – mindestens: Die Netzhoppers Königs Wusterhausen vor dem Saisonauftakt

Dorfklub war gestern. Klassenziel Play-offs – mindestens: Die Netzhoppers Königs Wusterhausen vor dem Saisonauftakt

Dirk Westphal ist so etwas wie ein Weltenbummler. In Italien, Polen, Frankreich und im Iran schmetterte und blockte der Volleyballer als Außenangreifer. Neuerdings steht der WM-Bronzegewinner von 2014 beim Bundesligisten Netzhoppers Königs Wusterhausen südöstlich von Berlin unter Vertrag. Ungewöhnliches will der 32jährige daran nicht finden: »Volleyball ist ein globaler Sport«, sagt er im Gespräch mit Dorfklub war gestern. Klassenziel Play-offs – mindestens: Die Netzhoppers Königs Wusterhausen vor dem Saisonauftakt weiterlesen

Nullnummern. Schuldenlast und Erfolgsdruck – auf dem HSV lastet die Geschichte. Auch in Liga 2 tut sich der Dino schwer

Nullnummern. Schuldenlast und Erfolgsdruck – auf dem HSV lastet die Geschichte. Auch in Liga 2 tut sich der Dino schwer

Die vom Ex-HSV-Coach Huub Stevens geprägte Redewendung ist bekannt: »Die Null muss stehen!« Drei Spieltage innerhalb von acht Tagen, eine englische Woche, und die Null stand tatsächlich beim HSV. Problem: Sie stand vorne. Einziger Vorteil: Der HSV kassierte alle fünf Gegentreffer in der Heimpartie gegen Jahn Regensburg am sechsten Spieltag; die siebte und achte Runde Nullnummern. Schuldenlast und Erfolgsdruck – auf dem HSV lastet die Geschichte. Auch in Liga 2 tut sich der Dino schwer weiterlesen

Wie eine Meisterschaft. Kampf um den Klassenerhalt: Am Sonntag beginnt für den Mitteldeutschen Basketball Club (MBC) die Saison

Wie eine Meisterschaft. Kampf um den Klassenerhalt: Am Sonntag beginnt für den Mitteldeutschen Basketball Club (MBC) die Saison

Was kann man im Spitzen-Basketball mit dem schmalsten Etat der Liga erreichen? Einiges, meint Martin Geissler, Geschäftsführer des Mitteldeutschen Basketball Clubs (MBC), gegenüber jW: »Wir haben in unserer Klubgeschichte gezeigt, dass man mit einem kleinen Etat wettbewerbsfähig in der ersten Liga spielen kann.« Zweimal, 2010 und 2014, sei das Team in den vergangenen Spielzeiten nur Wie eine Meisterschaft. Kampf um den Klassenerhalt: Am Sonntag beginnt für den Mitteldeutschen Basketball Club (MBC) die Saison weiterlesen

Keine Zitterpartie, bitte! Der Abstieg aus der 2. Eishockeyliga ist für »Weißwasseraner« und andere Lausitzer Füchse keine Option

Keine Zitterpartie, bitte! Der Abstieg aus der 2. Eishockeyliga ist für »Weißwasseraner« und andere Lausitzer Füchse keine Option

Sie sind der Serienmeister eines Landes, das seit 28 Jahren nicht mehr existiert. 25mal holten sie den DDR-Meistertitel – ein Rekord, der bleiben wird. Die Rede ist von den Eishockeyspielern der SG Dynamo Weißwasser aus der sächsischen Oberlausitz, dem Vorläufer der Lausitzer Füchse. Der Dauerrivale SG Dynamo Berlin holte 15 Titel. Von 1952 bis 1990 Keine Zitterpartie, bitte! Der Abstieg aus der 2. Eishockeyliga ist für »Weißwasseraner« und andere Lausitzer Füchse keine Option weiterlesen

Quittung für die Chauvis. Die Fußballerinnen von Turbine Potsdam waren schon in der DDR besser als die Männermannschaft – in der neuen Saison wollen sie wieder vorne mitspielen

Quittung für die Chauvis. Die Fußballerinnen von Turbine Potsdam waren schon in der DDR besser als die Männermannschaft – in der neuen Saison wollen sie wieder vorne mitspielen

Es war ein folgenreicher Anschlag im volkseigenen Betrieb. Auf dem Zettel der Wandzeitung des VEB Energieversorgung in Potsdam war zu lesen: »Gründen Frauen Fußball Mannschaft. Bitte melden, 3. März 1971, 18 Uhr im Klubhaus Walter Junker.« Das Vereinsheim war das der Betriebssportgemeinschaft (BSG) Turbine Potsdam. Die Männermannschaft des Betriebs kickte in unteren Ligen, ohne Herzblut, Quittung für die Chauvis. Die Fußballerinnen von Turbine Potsdam waren schon in der DDR besser als die Männermannschaft – in der neuen Saison wollen sie wieder vorne mitspielen weiterlesen

Ein typischer Schmäh. Vom Topstürmer zum Viertligatrainer: Lokaltermin bei Toni Polster

Ein typischer Schmäh. Vom Topstürmer zum Viertligatrainer: Lokaltermin bei Toni Polster

»Herr Polster, wie hat der 1. FC Köln heute gegen den FC Erzgebirge Aue gespielt?« Polster wirkt leicht irritiert, lehnt sich im rotbraunen Ledersessel im Klubbüro zurück, sagt: »Weiß ich nicht, am Spieltag bin ich nur bei meiner Mannschaft.« Mit dieser Antwort auf die jW-Auftaktfrage hat Polster am 25. August gleich mit zwei Gerüchten aufgeräumt. Ein typischer Schmäh. Vom Topstürmer zum Viertligatrainer: Lokaltermin bei Toni Polster weiterlesen

Ein rotes Tuch. Die aktiven Fußballfans haben den Dialog mit DFB und Liga für beendet erklärt – Reaktionen aus der Sportpolitik

Ein rotes Tuch. Die aktiven Fußballfans haben den Dialog mit DFB und Liga für beendet erklärt – Reaktionen aus der Sportpolitik

Die »Fanszenen Deutschlands« sind ein Bündnis von Ultragruppen aus den deutschen Fußballigen. Vor einem Jahr schlossen sich die Kurven zusammen, um einen informellen Dialog mit dem Deutschen Fußballbund (DFB) und der Deutschen Fußballiga (DFL) zu beginnen. Den hat das Fanbündnis in der vergangenen Woche laut Pressemitteilung »mit sofortiger Wirkung« beendet. Als DFB-Boss Reinhard Grindel vor Ein rotes Tuch. Die aktiven Fußballfans haben den Dialog mit DFB und Liga für beendet erklärt – Reaktionen aus der Sportpolitik weiterlesen

Endlich reif? Die Handballer von Füchse Berlin spielen seit Jahren vorne mit – zum Meistertitel hat’s noch nicht gereicht

Endlich reif? Die Handballer von Füchse Berlin spielen seit Jahren vorne mit – zum Meistertitel hat’s noch nicht gereicht

»Alle Neuzugänge haben bereits gezeigt, warum wir sie verpflichtet haben«, sagte ein zuversichtlicher Bob Hanning, Geschäftsführer von Füchse Berlin gegenüber jW. Heute startet die Handballbundesliga in die neue Saison. Für Füchse-Coach Velimir Petkovic geht es gleich zum Auftakt auswärts nach Göppingen zu Frisch Auf, seinem früheren Verein. Ein echter Leistungscheck für die Neuen also. Ihre Endlich reif? Die Handballer von Füchse Berlin spielen seit Jahren vorne mit – zum Meistertitel hat’s noch nicht gereicht weiterlesen

Zur Hölle, war das knapp. Wenig Geld, viel Konkurrenzdruck und ein Suizidversuch: Eishockeytorwart Ben Meisner erzählt

Zur Hölle, war das knapp. Wenig Geld, viel Konkurrenzdruck und ein Suizidversuch: Eishockeytorwart Ben Meisner erzählt

Er hatte alles vorbereitet: das Seil aus dem Baumarkt besorgt, am Treppengeländer im zweiten Stock vor seiner Wohnung befestigt, das andere Ende zur Schlinge geknüpft und um den Hals gelegt. Er stand auf Zehenspitzen. Es fehlte nicht viel, »und alles wäre vorbei« gewesen, schreibt Benjamin »Ben« Meisner in einem Bericht, der am Dienstag auf dem Zur Hölle, war das knapp. Wenig Geld, viel Konkurrenzdruck und ein Suizidversuch: Eishockeytorwart Ben Meisner erzählt weiterlesen

Gerangel auf stillem Gewässer Kanupolo in Österreich ist noch weit von der internationalen Spitze entfernt. Das will Multitalent Felix Kutscha-Lissberg ändern

Gerangel auf stillem Gewässer Kanupolo in Österreich ist noch weit von der internationalen Spitze entfernt. Das will Multitalent Felix Kutscha-Lissberg ändern

Auf dem Wasser Spieler, am Ufer Trainer, im Klub Cheforganisator. Felix Kutscha-Lissberg, 25jähriger Bauingenieur, ist so etwas wie der Pionier des Kanupolos in Österreich; einer, der den Sport in seinem Land pushen will. »Ein Lebensprojekt«, wie er gegenüber jW während der elften Auflage des Internationalen Kanupolo-Turniers am vergangenen Wochenende an der Alten Donau in Wien Gerangel auf stillem Gewässer Kanupolo in Österreich ist noch weit von der internationalen Spitze entfernt. Das will Multitalent Felix Kutscha-Lissberg ändern weiterlesen